Ressourcenverbrauch KW 49 – 52
Verschobene Lehrproben: 1
Beerdigungen: 1
Verschobene Lehrproben: 1
Beerdigungen: 1
Unterrichtsbesuche: 2
Unterrichtsbesuche mit positivem Feedback: 2
Klingelnde Besucherhandys während der Besuche: 1
Seminartage Darstellendes Spiel: 2
Sehr gute Referate: 2
Vom Seminarleiter beschimpfen lassen: 2
abgelehnte Beihilfeanträge: 5
Arbeitsstunden: 81
Arbeitszeit: 121 Stunden
Ertauschte Arbeitsblätter: ca. 150
Fiese Hausaufgaben aufgegeben: 2
Abgeholte Theaterkarten: 23
Missglückte Unterrichtsbesuche: 1
Daraus gezogene Motivation “Jetzt erst recht!”: 1
Ein aufgeschlagenes Knie, Muskelkater überall und 14 Stunden Schlaf am Stück: Meine Ausbildung im Darstellenden Spiel hat begonnen.
Im Hamburger Referendariat ist ein Teil der Seminare in Modulen organisiert. Vier mal pausieren Seminare und Unterrichtsbesuche und wir Referendare können aus einem bunten Blumenstrauß aus Modulen wählen. Dort wird u. a. auch Darstellendes Spiel (DSP) angeboten. Es gibt für DSP in Hamburg keinen Studiengang und keine andere Ausbildung im Referendariat, so dass die Lehrer und Referendare en passant ausgebildet werden müssen. Das geht auf verschiedenen Wegen, relativ einfach ist die Ausbildung für die Sekundarstufe 1 und Primarstufe: Mit 60 Stunden Fortbildung ist man dabei und besitzt Facultas für das Fach, in der Sek II ist man mit 180 Stunden dabei und darf dann sogar das Abitur abnehmen. Mehr gibt es hier.
Der besondere Reiz: Das Modul wird auf die DSP-Ausbildung angerechnet, die 60/180 Stunden reduzieren sich um 24 Stunden Modulzeit. Somit sind es nur noch im ersten Schritt 36 Stunden nebenbei zu leisten. Die habe ich bis Ende des Jahres zusammen und somit ein Fach mehr im Angebot.
Das Modul selbst war großartig. Ich berichte hier ja oft von positiven Dingen, aber dieses Mal war es wirklich außerordentlich gut. Unser Ausbildungsinsitut betreibt eine kleine Theaterbühne mit semi-professioneller Technik, so dass gutes Training möglich ist. Ca. 30 motivierte Teilnehmer haben sich im Modul zusammengefunden und wurden von zwei erfahrenen Trainern angeleitet, die nicht nur viel Schulerfahrung mitbringen, sondern auch richtig Lust auf die Sache hatten.
Als große Bereiche wurden vorgestellt: Körper und Raum, Rhythmus, Requisite und Chorisches Gestalten. In knapp 12 Stunden konnten wir natürlich nur einen minimalen Eindruck erhalten, aber die haben mir schon soviel Lust auf mehr gemacht, dass ich auf jeden Fall weitermachen werde. Neben der Ernsthaftigkeit und der Anwendung auf Schule macht es vor allem eine Menge Spaß, sich zu verändern, zu verkleiden, zu verstellen und in andere Rollen zu schlüpfen.
Besonders positiv finde ich die vielseitige Verwertbarkeit: Natürlich ist es klasse, DSP machen zu können. Allerdings halte ich noch gewisse Techniken/Spiele/Methoden für fächerübergreifend einsetzbar und auch DSP für die Entwicklung der (Lehrer-)Persönlichkeit sehr wertvoll. Da macht auch der Muskelkater nichts.
Ferienbeginn: 1
Gutgemeinte, aber schlechte ganztägige Seminare: 2
Ganztägige Seminare mit Alkoholausdunstungswolke über den Teilnehmern: 2
Filme geschaut im Unterricht: 0
Empörung im Kollegium: 1
Von sich gestreckte Körperteile: 4