Ressourcenverbrauch KW 39 und 40

Sonntag, 04.10.2009 | Kategorie: Material, Ressourcen, Unterrichtspraktische Übung | Tags: ,

Arbeitszeit: 121 Stunden
Ertauschte Arbeitsblätter: ca. 150
Fiese Hausaufgaben aufgegeben: 2
Abgeholte Theaterkarten: 23
Missglückte Unterrichtsbesuche: 1
Daraus gezogene Motivation “Jetzt erst recht!”: 1


Nach dem Unterrichtsbesuch #3

Montag, 28.09.2009 | Kategorie: Unterrichtspraktische Übung, Wirtschaftslehre | Tags: ,

So. Der liebe stellvertrende Schulleiter fands gar nicht so schlimm und findet, dass der “Funke” fehlte. Er achtet vor allem auf die Lehrerpersönlichkeit und da sei alles in Ordnung. Ok.

Nun ist aber auch gut mit Trübsal. Zu viele Aufgaben sind zu erledigen, als dass ich mich weiter hängen lasse: Planung der Lehrproben, Zwischenstandsgespräch, Klausuren, Unterricht, Seminar. Ich sehe es auch als Chance, mal wieder Die Ärzte zu hören: “Ich bin immer dann am besten, wenn es eigentlich egal ist …”

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(Ärztedirektscheitern)


Nach dem Unterrichtsbesuch #2

Sonntag, 27.09.2009 | Kategorie: Unterrichtspraktische Übung, Wirtschaftslehre | Tags:

So, zwei Tage zum nachdenken und verdauen sind um.

Zum Glück war die Kritik in der Nachbesprechung so konstruktiv, dass ich daraus etwas lernen kann. Nochmal der grobe Stundenablauf:

  1. Vorlauf: Die Schüler erarbeiten aus Texten die Argumente Pro/Contra von Just-in-Time-Produktion im Vergleich zur Lagerhaltung jeweils aus Sicht einer Abteilung, zB Controlling oder Logistik.
  2. Beginn des Besuchs: Eine Diskussion aus Sicht der Abteilungen mit Beobachtergruppen
  3. Präsentation der Argumente an der Metaplanwand unter Einbeziehung der Beobachtergruppen
  4. Bezug zur ABC-Analyse: Welche Güter sind besonders für Just-in-Time geeignet?

Die Kritikpunkte en detail:

  1. Die Diskussion war nicht problemorientiert, nicht pointiert genug. Wir haben einfach nur Pro und Contra abgespult, ohne dass eine Diskussion aufkam.
  2. Die Schüler wurden nicht genug eingebunden: Es haben die gleichen Schüler präsentiert, die auch diskutiert haben. Das war zwar von mir ausdrücklich verboten, allerdings konnte ich sie nicht umstimmen. Daraus folgte eine geringe Schülerorientierung.
  3. Die Beobachtergruppen wurden nicht einbezogen. Eigentlich sollten erst deren Argumente gehört und angepinnt werden und dann die Präsentationsgruppe ergänzen, in der Praxis war es jedoch andersherum. Die Argumente wurden einfach angepinnt und die Beobachtergruppe hat einfach abgenickt. Da hätte ich eingreifen müssen.
  4. Es setzte danach eine Diskussion über Just-in-Time ein. Die Diskussion war sehr interessant, ich hätte allerdings eine Frage aufgreifen müssen, die ich einfach nicht gehört habe: Ob es noch Lager bei Just-in-Time gibt. Die Beobachter meinen dabei herausgehört zu haben, dass die Schüler Just-in-Time nicht verstanden hätten. Dies hätte ich klären müssen. Hätte ich bestimmt, wenn ich die Frage gehört hätte.
  5. Der Bezug zur ABC-Analyse ist an sich eine gute Idee, allerdings hätte ich erst noch grundsätzliche Fragen klären sollen, statt dem Planungsraster Vorrang zu geben.

Es läuft also auf eine falsche Planung und darauf aufbauend auf einen schlechten Unterrichtsverlauf hinaus. Und ich muss sagen: Ja, stimmt. Hätte ich alles besser machen müssen und können. Alle Kritikpunkte sind berechtigt. Ich weiß auch, dass ich es besser kann, habe es aber nicht richtig gemacht. Besonders unkonkrete Problemstellung sprang mir schon in der Stunde ins Auge, die Schüler konnten da gar nicht mehr rausholen.

Ich beziehe auch alle Fehler bewusst auf mich und meine Planung. Die Schüler waren sehr lieb und haben alles gegeben, um mich zu unterstützen. Meine Planung und meine Stunde waren schlecht. So und nicht anders.

Positiv stimmen mich zwei Punkte: Dass meine Lehrerpersönlichkeit sehr gelobt wurde (zwei Zitate Fachseminarleiter: “So weit wie Sie ist sonst keiner im Seminar” und “Ich schätze sie sehr”). Außerdem der Sieg vom HSV über Bayern.


Nach dem Unterrichtsbesuch #1

Freitag, 25.09.2009 | Kategorie: Unterrichtspraktische Übung, Wirtschaftslehre | Tags:

“Gut, dass es nicht Ihre Lehrprobe war.”

Mehr demnächst.


Auf dem Weg zum Unterrichtsbesuch #5

Freitag, 25.09.2009 | Kategorie: Unterrichtspraktische Übung, Wirtschaftslehre |

Nun ist es soweit: Der Raum (die Aula) ist hergerichtet, der Vorlaufunterricht gehalten, die Schüler mit Keksen motiviert, der Unterrichtsentwurf an Schulleitung und andere Gäste verteilt, die Nachbesprechung organisiert, meine Ablaufkärtchen geschrieben und noch so viel mehr: Es kann losgehen!

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