Ressourcenverbrauch KW 39 und 40
Arbeitszeit: 121 Stunden
Ertauschte Arbeitsblätter: ca. 150
Fiese Hausaufgaben aufgegeben: 2
Abgeholte Theaterkarten: 23
Missglückte Unterrichtsbesuche: 1
Daraus gezogene Motivation “Jetzt erst recht!”: 1
Arbeitszeit: 121 Stunden
Ertauschte Arbeitsblätter: ca. 150
Fiese Hausaufgaben aufgegeben: 2
Abgeholte Theaterkarten: 23
Missglückte Unterrichtsbesuche: 1
Daraus gezogene Motivation “Jetzt erst recht!”: 1
So. Der liebe stellvertrende Schulleiter fands gar nicht so schlimm und findet, dass der “Funke” fehlte. Er achtet vor allem auf die Lehrerpersönlichkeit und da sei alles in Ordnung. Ok.
Nun ist aber auch gut mit Trübsal. Zu viele Aufgaben sind zu erledigen, als dass ich mich weiter hängen lasse: Planung der Lehrproben, Zwischenstandsgespräch, Klausuren, Unterricht, Seminar. Ich sehe es auch als Chance, mal wieder Die Ärzte zu hören: “Ich bin immer dann am besten, wenn es eigentlich egal ist …”
So, zwei Tage zum nachdenken und verdauen sind um.
Zum Glück war die Kritik in der Nachbesprechung so konstruktiv, dass ich daraus etwas lernen kann. Nochmal der grobe Stundenablauf:
Die Kritikpunkte en detail:
Es läuft also auf eine falsche Planung und darauf aufbauend auf einen schlechten Unterrichtsverlauf hinaus. Und ich muss sagen: Ja, stimmt. Hätte ich alles besser machen müssen und können. Alle Kritikpunkte sind berechtigt. Ich weiß auch, dass ich es besser kann, habe es aber nicht richtig gemacht. Besonders unkonkrete Problemstellung sprang mir schon in der Stunde ins Auge, die Schüler konnten da gar nicht mehr rausholen.
Ich beziehe auch alle Fehler bewusst auf mich und meine Planung. Die Schüler waren sehr lieb und haben alles gegeben, um mich zu unterstützen. Meine Planung und meine Stunde waren schlecht. So und nicht anders.
Positiv stimmen mich zwei Punkte: Dass meine Lehrerpersönlichkeit sehr gelobt wurde (zwei Zitate Fachseminarleiter: “So weit wie Sie ist sonst keiner im Seminar” und “Ich schätze sie sehr”). Außerdem der Sieg vom HSV über Bayern.
“Gut, dass es nicht Ihre Lehrprobe war.”
Mehr demnächst.
Nun ist es soweit: Der Raum (die Aula) ist hergerichtet, der Vorlaufunterricht gehalten, die Schüler mit Keksen motiviert, der Unterrichtsentwurf an Schulleitung und andere Gäste verteilt, die Nachbesprechung organisiert, meine Ablaufkärtchen geschrieben und noch so viel mehr: Es kann losgehen!