Bestanden

Donnerstag, 13.05.2010 | Kategorie: Prüfung | Tags: ,

Ich bin jetzt groß.

Am Ende war dann doch alles gar nicht so schlimm und es ist sogar eine akzeptable Note herausgekommen.

Die Anstellung ist ab August per voller Stelle gesichert und bis dahin habe ich einen Lehrauftrag mit 18 Stunden.

Doch anstatt nun entspannt dem Sonnenuntergang entgegenzureiten, bin ich schon in der nächsten Planung:

- Die papierreduzierte Schultasche einführen
- überhaupt mal eine praktische Schultasche besorgen
- Die Orga auf die neuen Bedürfnisse anpassen
- Abläufe und Infrastruktur professionalisieren
- Mich in das Fach Darstellendes Spiel einarbeiten, welches ich ab Sommer unterrichten darf
- Bloggen (hüstel)

Im ganzen Trubel kommen die  Feierlichkeiten eindeutig zu kurz. Das holen wir nach.


Ressourcenverbrauch KW 47

Montag, 16.11.2009 | Kategorie: Ressourcen | Tags: , ,

Unterrichtsbesuche: 2
Unterrichtsbesuche mit positivem Feedback: 2
Klingelnde Besucherhandys während der Besuche: 1
Seminartage Darstellendes Spiel: 2
Sehr gute Referate: 2
Vom Seminarleiter beschimpfen lassen: 2
abgelehnte Beihilfeanträge: 5
Arbeitsstunden: 81


Auf dem Weg zum Unterrichtsbesuch #1

Donnerstag, 10.09.2009 | Kategorie: Unterrichtspraktische Übung, Wirtschaftslehre | Tags: ,

It’s a long and winding road: Am 25.09. habe ich einen Unterrichtsbesuch im Fach Wirtschaftslehre. Der Countdown beginnt jeweils ca. zwei Wochen vorher, also: jetzt. Zeit für eine Dokumentation.

In jedem Fach habe ich zwei Besuche, die ich auf die Schulformen aufteilen muss. Da der erste Besuch an der Berufsschule stattfand, ist nun also das Wirtschaftsgymnasium dran. Welche Klasse nimmt man nun? Die Wahl wird durch organisatorische Gründe bestimmt: 11. Klasse: Die müssen sich noch selbst finden, da will ich nicht mit einem Besuch stören. 13. Jahrgang: Am Freitag findet kein WL-Kurs statt und im Kurssystem würde ich Schüler aus ihren anderen Kursen reißen. Fällt also auch raus. Bleibt nur die 12. Klasse (seit diesem Jahr auch im Klassen- statt im Kurssystem). Unter den drei 12. Klassen fällt dann die Wahl leicht: Ich nehme die Klasse, die ich auch in Deutsch unterrichte. Die kenne ich zwar erst seit zwei Wochen, aber das ist immerhin mehr als bei den anderen zwölften Klassen. Damit ist schon ein wichtiger Punkt erledigt.

Das war am Montag. Der Mentor, die Schulleitung und die Fachlehrerin sind einverstanden.

Weiter ging es mit der Abstimmung der Stunden: Wenn zwei Referendare eines Fachs an einer Schule sind, haben sie den Unterrichtsbesuch am gleichen Tag. Zwischen den Besuchen sollen 2 bis 3 Stunden liegen, in denen die Nachbesprechung des ersten Besuchs stattfindet. Kurze Abstimmung: Ich bin früh dran. Da ich immer eine Vorlaufstunde mache, bin ich also in der zweiten Stunde dran. Die Schulleitung lässt uns da freie Hand, wir brauchen nur unsere Wünsche zu äußern und der Rest wird organisiert. Andere Schulen machen da Vorgaben, in welcher Stunde und mit welcher Klasse der Besuch stattfinden muss. Das ist ein toller Service an unserer Schule.

Gestern dann habe ich mir den rechtlichen Rahmen, also Lehrplan und Stoffverteilungsplan, angesehen und mir ein Thema ausgedacht. Die Klasse steckt mitten in der Materialwirtschaft, genauer im Bereich der Beschaffung. Eine zentrale Frage dort ist die Lagerhaltung: Soll das Unternehmen ein Lagersystem aufbauen oder auf Just-in-Time-Anlieferung setzen? Das soll das Thema werden.

Heute folgte nun die Abstimmung mit der Fachlehrerin. Die Klasse hat die Lagerwirtschaft schon behandelt, ich werde mich also im Vorlaufunterricht noch um Just-in-Time kümmern. Die Abstimmung ist wichtig, damit der Vorlaufunterricht keine Überschneidungen mit dem bisherigen Unterricht hat und der Lernstand der Klasse richtig eingeschätzt wird.

Als nächstes kommt nun die Planung des Vorlaufunterrichts, das Schreiben des Unterrichtsentwurfs und die Orga-Planung. Die Klasse muss Vertretungsunterricht an diesem Tag bekommen, der Mentor muss für Besuch und Nachbesprechung ausgeplant werden, die Raumfrage muss für den Besuch selbst und die Nachbesprechung geklärt werden. Mir wird also nicht langweilig.

Was bisher geschah:
Montag, 07.09.09: Wahl der Klasse, Information an Mentor, Schulleitung, Fachlehrerin
Dienstag, 08.09.09: Abstimmung mit dem Ko-Referendar, wer in welcher Stunde dran ist.
Mittwoch, 09.09.09: Information über Lernstand und rechtlichem Rahmen
Donnerstag, 10.09.09: Abstimmung mit der Fachlehrerin


Unterrichtsbesuch Deutsch

Den Entwurf gab es ja schon gewordlet, Freitag war der Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch. Aufgrund der zahlreichen Gäste musste ich in die Aula der Schule ausweichen. Das klingt dramatisch, allerdings ist die Aula nur eine eskalierte Abstellkammer.

Thema der Stunde war der Umgang mit schwierigen Kunden. Wie reagiere ich als Bankberater auf zurückhaltende, meckernde, dauerredende Kunden? Die Schüler haben dazu kleine Rollenspiele erarbeitet, die wir dann gemeinsam angeschaut und ausgewertet haben. Dazu hatte ich ein kleines Setting mit einem Arbeitsplatz geschaffen.

Es lief gut. Die Schüler haben ein beachtliches kreatives Potential gezeigt und die Rollenspiele gut ausgefüllt. Die anschließenden Präsentationen zu der Gesprächsstrategie sind auch gut gelungen. Abschließend haben wir dann die bisher betrachteten Aspekte zur Gesprächsführung angesehen und bepunktet.

Zu Gast war meine Schulleiterin und das Fachseminar Deutsch inkl. Seminarleiterin. Die Aula bot den 15 Gästen ausreichend Platz. In der Nachbesprechung wurde vor allem moniert, dass der Beobachtungsauftrag für die anderen Schüler präziser gefasst sein muss. Ok, kann ich mit leben. Beobachtungsaufträge vergeben wir schulintern erst im nächsten Schulblock, daher ist das für mich in Ordnung. Ansonsten kam eher Detailkritik, aber trotzdem mit Potential nach oben. Das ist auch gut so.

Bilderneu 163

Bilderneu 162

Die Kundentypen und die darauf aufbauende Gesprächsstrategie

Bilderneu 165

Die Gesprächssituation mit Metaplanwänden (Ja, es ist die Aula)

Bilderneu 159

Unsere Aspekte der Gesprächsstrategie mit Bepunktung durch die Schüler

Nun langt es aber auch mit Unterrichtsbesuchen. Ich unterschätze regelmäßig die Orga drumherum, die mich fast mehr schlaucht als der Unterricht selbst. Im September geht es dann weiter mit Besuchen.


Besuch aus der Uni

Dienstag, 20.01.2009 | Kategorie: Kollegen, LI | Tags: ,

Heute waren 40 Erstsemester am Landesinstitut zu Besuch. Am Anfang des Studiums findet eine Veranstaltung zur Berufsorientierung statt, bei der verschiedene Schulen und Institutionen besucht werden. Das LI gehört auch dazu.

Es gab viele viele Fragen. Die habe ich als Erstsemester auch gehabt. Es drehte sich vor allem um den Ablauf des Referendariats und die Einstellungschancen.

Seltsamerweise wurden viele Erstsemester mit einer speziellen BWL als Unterrichtsfach zugelassen. Statt einem klassischen Unterrichtsfach wie zB Deutsch haben sie zB Steuerlehre. Seltsam, da dies bei den Schulen eher ungefragt ist.

Den Ablauf des Referendariats in Hamburg haben wir in einer Präsentation vorgestellt. Die Präsentation findet Ihr hier:

Ablauf Referendariat in Hamburg