Unterrichtsbesuch Deutsch

Den Entwurf gab es ja schon gewordlet, Freitag war der Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch. Aufgrund der zahlreichen Gäste musste ich in die Aula der Schule ausweichen. Das klingt dramatisch, allerdings ist die Aula nur eine eskalierte Abstellkammer.

Thema der Stunde war der Umgang mit schwierigen Kunden. Wie reagiere ich als Bankberater auf zurückhaltende, meckernde, dauerredende Kunden? Die Schüler haben dazu kleine Rollenspiele erarbeitet, die wir dann gemeinsam angeschaut und ausgewertet haben. Dazu hatte ich ein kleines Setting mit einem Arbeitsplatz geschaffen.

Es lief gut. Die Schüler haben ein beachtliches kreatives Potential gezeigt und die Rollenspiele gut ausgefüllt. Die anschließenden Präsentationen zu der Gesprächsstrategie sind auch gut gelungen. Abschließend haben wir dann die bisher betrachteten Aspekte zur Gesprächsführung angesehen und bepunktet.

Zu Gast war meine Schulleiterin und das Fachseminar Deutsch inkl. Seminarleiterin. Die Aula bot den 15 Gästen ausreichend Platz. In der Nachbesprechung wurde vor allem moniert, dass der Beobachtungsauftrag für die anderen Schüler präziser gefasst sein muss. Ok, kann ich mit leben. Beobachtungsaufträge vergeben wir schulintern erst im nächsten Schulblock, daher ist das für mich in Ordnung. Ansonsten kam eher Detailkritik, aber trotzdem mit Potential nach oben. Das ist auch gut so.

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Die Kundentypen und die darauf aufbauende Gesprächsstrategie

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Die Gesprächssituation mit Metaplanwänden (Ja, es ist die Aula)

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Unsere Aspekte der Gesprächsstrategie mit Bepunktung durch die Schüler

Nun langt es aber auch mit Unterrichtsbesuchen. Ich unterschätze regelmäßig die Orga drumherum, die mich fast mehr schlaucht als der Unterricht selbst. Im September geht es dann weiter mit Besuchen.


Teamteaching ist immernoch eine feine Sache

Montag, 09.02.2009 | Kategorie: Kollegen | Tags: , , ,

Das Drama geht weiter:
“Kannst Du mal bitte bei der Präsentation auf -weiter- klicken? Ich komme sonst durcheinander.”


Blue Tack

Freitag, 12.12.2008 | Kategorie: Unterricht | Tags: ,

Hokey fragt hier nach, was denn Blue Tack ist.

Ich kannte es vorher auch nicht, es war in meiner Schultüte vom Fachseminar Deutsch, die wir in der ersten Sitzung erhalten haben.

Mittlerweile habe ich es zu schätzen gelernt. Es ist eine Art Knetmasse, mit der man Gegenstände temporär verkleben kann. Besonders geeignet natürlich für Metaplanwände und Wandzeitungen. Das Tolle: Es lässt sich rückstandsfrei entfernen und ist beliebig portionierbar und wiederverwendbar. Also einfach kurz kneten, damit die Masse klebt, dann einfach an die Wand pappen, Metaplan drüber, hält. Beim Abmachen dann einfach zur Seite abziehen und wieder zusammen drücken. Geht prima. Leider ist Blue Tack recht teuer, es kostet ca. 8 Euro, ist allerdings jahrelang verwendbar.

Mein Tipp: kaufen!

Man kann die Schüler übrigens schön ärgern: Wenn sie Blue Tack noch nicht kennen und bei der ersten Nutzung fragen, was es sei, einfach sagen man hätte Kaugummi im Treppenhaus aufgelesen. Die Gesichter sind unbezahlbar.